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| 06.08.05 Saarbrücken-VfL Bochum |
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Na toll! Onkel Kasi lässt mich glauben, er wolle einen Bericht
über unsere erste Unternehmung mit Linie 83 in der neuen, geilen
2. Liga-Saison schreiben und plötzlich stellt sich heraus, dass
alles nur ein Missverständnis war. Während des Fanclub-Cups sprach Moppel davon, dass doch eine recht
hohe Nachfrage bezüglich eines Busses in Richtung Saarland bestehen
würde und ich sagte für mich und mein holdes Eheweib auch
gleich zu. Das Saarland war bisher immer noch eine Reise wert und -
Ärger über den Abstieg hin, alberne Anstoßzeit am Samstagmittag
her - ich hatte ziemliche Auswärtsentzugserscheinungen und so richtig
Bock auf Linie 83. Die Reise verlief lustig aber ohne besondere Vorkommnisse das
Übliche halt. In Saarbrücken angekommen, hatten wir noch reichlich Zeit bis Spielbeginn, konnten trotz einer direkt an der Haltestelle gelegenen Biebude das geistige Niveau einigermaßen halten. Der Ultra-Bus und der U16-Bus fuhren ein, die Szenekundigen Beamten kamen und so gab es allerhand zu bereden. Man durfte zwar nicht Pipi, wo man wollte, ansonsten herrschte aber
eine entspannte Atmosphäre. Gut, ein Ordner am Einlass wollte mich
ein zweites Mal kontrollieren, ich wies ihn in meiner gewohnt liebenswürdigen
Art darauf hin und er reagierte schroff mit einem "Bist du aggressiv?".
Im Stadion sollte sich dieses auch nicht ändern. Es gab was zu
trinken, die Stimmung unter den gut 1.000 Bochumern war ganz o.k., ein
wenig Rauch und der VfL gewann nach der nicht wirklich erbaulichen ersten
Halbzeit noch standesgemäß mit 4:0 durch Tore von Edu und
Zwetschge. Auch die Rückfahrt verlief ruhig und gesittet, allerdings ließen
wir nun den geistigen Anspruch etwas schleifen. Naja, jedenfalls wurde
das Lied vom einsamen Cowboy, der in der Prärie nichts zu vögeln
findet und darum alles mit der Hand machen muss, zum absoluten Renner.
20-30 mal hintereinander und wenn ein anderes Lied gespielt wurde, lief
der arme Cowboy mit Sicherheit sofort danach wieder. In Bochum nahm dann mein wirklich schlimmes Schicksal seinen Lauf.
Das Law fügte seiner unendlichen Geschichte, in der es mit diversen
Elektroartikeln auf Kriegsfuß steht, ein weiteres Kapitel hinzu. Demnächst wieder mit mehr Erinnerungen, |