20.12.03 Martins Weihnachtsgedicht zum 20-jährigen


20 Jahre Die Treuen

Es war einmal vor 20 Jahren,
dass ein paar fußballverrückte Jungs,
mit damals noch beachtlich langen Haaren,
sich trafen zu den VfL Spielen in Nah und Fern,
denn sie hatten den VfL so richtig gern.

Sie absolvierten alle eine Lehre bei Thyssen in Witten,
und ließen sich zu einer Fan-Club-Gründung nicht lange bitten.

Sie wollten sich am VfL erfreuen,
und nannten sich DIE TREUEN.


Was passierte in den letzten 20 Jahren,
ihr sollt es jetzt von mir erfahren.

Bevor wieder ein paar Leute schlafen ein am Tresen,
werde ich es euch lieber vorlesen.

Das erste Highlight in unserer Geschichte,
worüber ich euch gern berichte,

war 1988 das Pokalfinale in Berlin,
da wollen wir 2008 natürlich wieder hin.

Auch wenn solche Leckerbissen nur alle 20 Jahre vorkommen,
mit einem gezählten Tor von Leifeld hätten wir damals schon den Pott gewonnen.

Doch kommen wir zu unserem vielleicht besten Jahr,
es handelt sich um 1993, wir wurden 10 Jahr.

Man hatte es geschafft sich als Fan-Club zu etablieren,
und bei Fan-Club Turnieren nicht nur zu verlieren.

Den Sieg holte man in Herne- Constantin,
dort fuhr man nur mit der Reserve hin.

Denn einige der vermeintlichen Stars flogen in die Dominikai,
ich selbst war übrigens auch dabei.

Andere Länder, andere Sitten,
schöne Frauen mit großen AUGEN,

denn wenn die Treuen feiern gehen,
singen sogar die Ratten in der " Sprite - Bar ", oh wie ist das angenehm.

Auch richteten wir in diesem Jahr den ersten Hallenzauber aus,
wir flogen eigentlich wie immer im Achtelfinale raus.

Zu unserem Jubiläum fand dann noch ein Turnier statt,
bei der anschließenden Party waren wir alle ziemlich satt.

Erstaunt war man in Elspe bei den Karl-May- Festspielen,
als eine Horde Treuer ins Indianerdorf einfielen.

Man enterte Sloopys Beer Bar mit lautem Getöse,
wir waren eh mehr für das Böse.

Man schaffte es sogar Winnetous Vater als Homo zu outen,
darauf machten einige Kiddys den Lauten,

doch der Spaß verging den Kleinen schnell,
wir sangen weiter " Intschutschuna ist homosexuell".

Zum 15-jährigen anno 98 fiel unsere Wahl,
so fuhren wir ins schöne Seebachtal.

Dort hatten wir ne schöne Zeit,
alle waren hackenbreit,

dank einem Getränk mit Namen ELSE,
es lief so gut durch unsere Hälse.

Doch lass ich es jetzt mit den ganzen Daten,
ich will nicht alles hier verraten,

nur ein paar Dinge solltet ihr noch wissen,
diese Sachen sollten wir nicht missen.

Fast in Vergessenheit geraten,
erinnern können sich nur die Harten,

es gab mal Kontakte, dank Jo unserem Held,
zum HSV Fan-Club Bahrenfeld.

Auch zum Süden fühlten wir uns hingezogen,
denn in Darmstadt bei den Superlilien
war man sehr gut aufgehoben.

Ob es die netten Leute waren,
konnte ich leider nicht mehr erfahren,

denn sturzbetrunken und halt treu,
gesoffen wurde Äppelwoi.

Nur eine Freundschaft blieb bestehen,
manche Leute können es bis heute nicht verstehen,

es sind wie könnte es auch anders sein,
der DIDI mit seinem netten Karnevalsverein.

Über 100 Mitglieder soll der Bayern Fan- Club Gäuboden haben,
da stellt man sich bei uns natürlich die Fragen,
wie viele kann man beim nächsten Spiel in Bochum sehn,
die Antwort kennen alle,
es werden höchstens 10.

Doch sollten wir uns auch mal an die eigene Nase fassen,
man kann die Bayern mögen oder hassen,

doch auswärts ein paar Freunde wieder zu sehen,
macht den Fußball doppelt schön.

Lasst uns kurz zum Jahre 2003 kommen,
in Ückendorf und gegen die Zecken gewonnen,

mit allen Leuten eine Superreise nach Kreta gemacht,
manche trennten sich vom Bier erst morgens um acht.

Und jetzt noch Herbstmeister im Revier,
Fußballgott wir danken dir.

Zwei Leute möchte ich hier noch besonders gern erwähnen,
jetzt fangt hier bloß nicht an zu gähnen,

zum einen ist es, wie immer mit der Hand am Glas,
unser lieber Webmeister Lars.

Dank ihm haben Die Treuen eine Homepage die sich sehen lassen kann,
er steht im wahrsten Sinne des Wortes seinen Mann.

Ob ihr es glaubt oder nicht,
nein, nein er geht nicht auf den Strich,

doch nach dem Spiel gegen die Schwatt-Gelben stellte er mir die Frag,
ist dein Geschlechtsteil auch schon hart,

ich hoffte nur dass es keiner sieht,
denn auch ich hatte nach dem 3-0 ein steifes Glied.

Zum anderen ist es eine männliche Krankenschwester quasi,
genau ich meine unseren lieben Kasi.

Mit seiner Tipprunde hat er es auch nicht einfach,
manchmal berechnet er auch mal die Punkte dreifach,

doch zu guter Letzt passt es immer wieder,
privat hört er gern Deutsche Lieder.

Bevor ich anfange zu wanken,
möchte ich mich ganz herzlich bedanken,

für eure Aufmerksamkeit heute und hier,
ich brauche wie ihr jetzt schnell ein Bier.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch,
fahrt lieber Taxi sonst ist die Fleppe futsch.

Im nächsten Jahr euch alle gesund und munter wieder zu sehen,

oh wie wär das angenehm.


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