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Ostermontag war es soweit, endlich mal wieder ein Spiel bei dem es wirklich
um was ging.
Nach sechs Siegen in Folge hatte sich der VfL wieder an die Aufstiegsplätze
herangearbeitet und konnte mit einem Sieg heute mit dem Tabellendritten
Arminia Bielefeld gleichziehen.
Entsprechend erwartungsvoll machte ich mich gegen 17.30 Uhr auf ins Wirtshaus,
wo es heute auch voller war als sonst vor Heimspielen.
Als wir uns gegen 19.20 Uhr Richtung U-Bahn aufmachten und unterwegs noch
auf die Ostler stießen, sah man auch hier so viele Blau-Weiße
wie schon lange nicht mehr, so dass ich davon ausging, dass heute mehr
als 20.000 Zuschauer das Stadion bevölkern würden.
Dort dann der gleiche Ablauf wie immer - Bekannte begrüßen,
lecker Fiege trinken und pinkeln gehen. Als ich dann die Ränge betrat,
doch etwas Enttäuschung, zwar waren die Ostkurve und auch die Haupttribüne
gut gefüllt, aber 20.000 Zuschauer waren es heute sicher nicht. Später
hörte man etwas von 17.500 Zuschauern, wenn man da jetzt noch die
1.800-2000 Frankfurter abzieht doch schon eher traurig. Zum Beginn hatten
Ultras neben Schwenkfahnen noch eine Choreo aus Plastikbahnen vorbereitet.
Konnte leider nicht erkennen was sie darstellen sollte. Die Gäste
vom Main zündeten schwarzen Rauch und Bengalos und lieferten die
ganze erste Halbzeit einen megageilen Support ab, besonders als der ganze
Block hüpfte sah das ziemlich gut aus.
Bedingt durch die rasche Führung durch Ristau, war die Stimmung bei
uns ganz ansprechend, wenn auch nicht super. Kurz vor der Halbzeit erhöhte
Christiansen durch einen verwandelten Foulelfmeter auf 2:0, was zu diesem
Zeitpunkt eher glücklich war. Aber das ist ja wurscht.
In der Halbzeit sah man dann auch wieder Lars, der sich in der Nähe
des Eintracht-Blocks rumgetrieben hatte und was von einem EFC erzählte
(hab den Namen leider vergessen), dessen Mitglieder sich auszogen und
man erst nach entledigen des letzten Kleidungsstücks sicher sein
konnte das es sich um männliche Wesen handelte (Anm. v. Lars: Boah,
hatten die Ti.... äh Brüste!).
In der zweiten Hälfte sorgte Christiansen durch ein Supertor zum
3:0 für die endgültige Entscheidung, was zumindest zeitweise
für eine gute Stimmung bei uns sorgte. Auf der Westtribüne gab
es noch ein bisschen Lauferei, was auch die Staatsmacht auf den Plan rief,
aber was der Grund für die Lauferei war, konnte ich nicht erkennen.
Die Frankfurter zogen irgendwann fast geschlossen aus ihrem Block und
viele machten sich auf, um ihre Mannschaft vor der langen Rückfahrt
am Bus zu verabschieden, aber soviel ich weiß ist dort nichts dramatisches
passiert.
War uns auch egal, wir feierten die Mannschaft, leise auch den Trainer
und stimmten uns auf das Spiel kommenden Sonntag auf der Bielefelder Alm
ein. Nach dem Spiel besuchte ich noch die "NO NAME"s im Krönchen
und schleppte später Micha mit zur Elke, wo noch Zorne, Roland und
Lüdi als Treue ausharrten, außerdem Lars´ Nicole und
seine Schwester Doc Tüsel.
Mehr kann ich nicht erzählen, da mein Gedächtnis mich da im
Stich lässt, nur als ich nach Hause kam steckte die WAZ schon im
Briefkasten.
So, jetzt geht's Sonntag mit einigen Tausend Bochumern und wahrscheinlich
ohne Wosz auf die Alm und kann da hoffentlich zeigen, dass wir stimmgewaltiger
sind, als die letzten Spiele es gezeigt haben.
Kasi
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